K e i k o K o a n a

Hans Tepe

Ihre Arbeiten saugen den Betrachter auf und entführen ihn in virtuelle „Sphären“, die beim genauen Hinsehen geheimnisvolle, nahezu surreale Landschaftssilhouetten offenbaren. In traditionell japanischer Technik (auf Holzkästen gespanntes Papier bemalt mit Wasserfarben) trägt die Künstlerin intuitiv extrem verdünnte Aquarell- bzw. Acrylfarben überwiegend bestehend aus zwei Grundtönen auf. Die aus Tokio stammende Japanerin Keiko Koana bearbeitet für diese Technik ungewöhnlich große Formate (bis 110cm x 270cm). Mit minimalem Werkzeugeinsatz (Pinsel und Abzieher) werden filigrane Faltungen, Raum schaffende Schichtungen und Farbverläufe erzeugt, die in einzigartiger Weise Unendlichkeit und Tiefe suggerieren. Ihr subtiles Spiel mit dem Material „Wasser“ und die damit einhergehende Auflösung der Komposition verschmelzen Leere und Dichte und definieren die Begriffe Raum und Zeit neu.

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